- Ein eigener Bereich für Angstpatienten zeigt: Hier sind Sie willkommen
- Ruhige, ehrliche Texte statt Fachsprache
- Fotos von Team und Räumen nehmen die Unsicherheit
- Kontakt auch ohne Anruf: Formular, E-Mail oder Online-Termin
In meinen Jahren als ZFA habe ich viele Angstpatienten an der Anmeldung erlebt. Für manche war schon der erste Anruf eine riesige Hürde. Dabei beginnt der Weg in die Praxis heute meist viel früher: auf der Website.
Warum die Website so wichtig ist
Wer Angst vor dem Zahnarzt hat, informiert sich meist in Ruhe zu Hause, oft abends. Die Website ist deshalb der erste Eindruck, den Ihre Praxis macht. Wirkt sie kühl und voller Fachbegriffe, bleibt die Angst. Wirkt sie freundlich und verständnisvoll, wird der erste Schritt kleiner.
Was auf die Seite für Angstpatienten gehört
Verständnis zeigen. Ein Satz wie „Sie sind nicht allein, und Sie müssen sich nicht schämen“ wirkt oft mehr als jede Leistungsbeschreibung.
Den Ablauf erklären. Was passiert beim ersten Termin? Wenn klar ist, dass zuerst nur gesprochen wird, fällt das Kommen leichter.
Möglichkeiten nennen. Mehr Zeit, Pausen, ein vereinbartes Handzeichen: Schreiben Sie, was Sie in Ihrer Praxis konkret anbieten.
Das Team zeigen. Fotos und ein paar persönliche Worte machen aus „der Praxis“ Menschen, denen man vertrauen kann.
Worauf Sie bei den Texten achten sollten
Schreiben Sie ruhig und ehrlich. Versprechen wie „völlig schmerzfrei“ klingen zwar gut, sind aber heikel, denn für die Werbung von Zahnarztpraxen gelten strenge Regeln. Beschreiben Sie lieber, was Sie tun, damit sich Patienten wohlfühlen. Und verzichten Sie auf Bilder von Spritzen oder Instrumenten. Ein Foto vom Wartezimmer oder vom Team wirkt viel beruhigender.
Den Kontakt so leicht wie möglich machen
Für viele Angstpatienten ist der Anruf die größte Hürde. Bieten Sie deshalb auch andere Wege an: ein kurzes Kontaktformular, eine E-Mail-Adresse oder die Online-Terminbuchung. Ein Satz wie „Sie können uns auch einfach schreiben“ nimmt viel Druck.

